Der Unterwasserschweißer

Vom Unterwasserschweißer wird viel abverlangt

Der Unterwasserschweißer muss, außer für seine Schweißtechnik, noch einen Tauchlehrgang absolviert haben

und in der Lage sein, auch die Tauchausrüstung zu handhaben. Zu seiner Reputation gehören außerdem Disziplin und Teamfähigkeit, denn nur so ist es möglich, die genauen Vorgaben mit äußerster Präzision auszuführen. Die Arbeit ist sehr gefährlich, daher ist ein ständiger Funkkontakt zu Tauchkollegen oder Fachleuten an Land oder auf einem Boot unbedingt notwendig. Bei der Arbeit an sich ist der Unterwasserschweißer ansonsten weitgehend auf sich selbst gestellt.

Was macht der Schweißer unter Wasser und wo ist sein Einsatzgebiet?

Seine Unterwasserarbeit unterscheidet zunächst zwischen dem trockenen und dem nassen Verfahren, d. h., wird die Arbeit in einer Druckkammer verrichtet, ist es das Trockenverfahren wie z. B. bei Bau einer Stahlkonstruktion. Wobei das nasse Verfahren, wie der Name schon sagt, direkt unter Wasser ausgeführt wird. Die birgt für ihn besondere Unfallgefahr, so ist eine hohe Konzentrationsfähigkeit, Präzision, fachliches Wissen und Können erforderlich, was z. B. bei Bergungsarbeiten von äußerster Wichtigkeit wäre.

Wer bereits eine Fachausbildung für Schweißer absolviert hat, kann sich im Rahmen seines Berufsumfeldes durchaus noch intensiver spezialisieren, wie z. B. als Unterwasserschweißer. Wie der Name schon erahnen lässt, führt dieser Schweißer, alle seine Schweißarbeiten im Wasser aus. Das kann sein, z. B. die Instandhaltung oder den Neubau von Wasserkraftwerken, Hafenanlagen oder Talsperren. Die Voraussetzung, um diese Tätigkeit als Unterwasserschweißer überhaupt ausführen zu können, ist eine überdurchschnittliche sportliche Kondition sowie ein sehr guter Gesundheitszustand. Außerdem muss der Unterwasserschweißer einen Tauchlehrgang sowie den Umgang mit den dazugehörigen Materialien, wie Sauerstoffflaschen, Tauchanzug usw. durchlaufen haben.

Der Unterwasser Schweißer hat zwei Möglichkeiten, seinen Beruf im Wasser auszuüben. Es wird dabei zwischen einem trockenen und einem nassen Verfahren unterschieden. Sollen die Schweißarbeiten im trockenen Verfahren ausgeführt werden, so wird der Schweißer die Arbeit in Druckkammern unter Wasser, z. B. beim Bau einer Stahlkonstruktion, beim nassen Verfahren jedoch direkt im Wasser, verrichten. Der Unterwasserschweißer ist besonders beim nassen Schweißverfahren, einer hohen Gefahrenquelle ausgesetzt, was daher eine hohe Konzentrationsfähigkeit, ein präzises Arbeiten und ein ausgesprochen fachliches Wissen und Können erfordert. Dies könnte bei Bergungsarbeiten im Besonderen zum Tragen kommen würden.

Einem Unterwasserschweißer wird eine Menge abverlangt, denn es gehören nicht nur Können und Wissen zum Berufsbild, sondern er muss auch über sehr viel Disziplin und Teamfähigkeit verfügen. Die Schweißarbeiten müssen nach den genauen Vorgaben, d. h., nach technischen Zeichnungen und Plänen, mit äußerster Präzision, doch weitgehendst eigenständig ausgeführt werden. Um Unfälle oder Gefahren zu verringern bzw. zu vermeiden, wird ein konstanter Funkkontakt zu anderen Tauchern sowie den Fachleuten an der Wasseroberfläche oder an Land gehalten.

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