Der Laserschweißer

Laserschweißer müssen gutes Augenmaß besitzen

Der Laserschweißer hat in erster Linie die Aufgabe, eine Laser-Schweißanlage zu bedienen

Hier werden verschiedene Nahttechniken, je nach Material z. B. bei Kunststoff, angewendet. Die Anlage besteht aus einem beweglichen sowie einem optischen Teil, mit einer Fokussier-Einheit an dessen Ende. Es gibt zwei Möglichkeiten die Werkstücke miteinander zu verbinden. Entweder wird der Laserstrahl dabei über dem Werkstück oder unter dem Werkstück bewegt. Der Abstand zum bearbeitenden Werkstoff muss dabei relativ groß sein.

Was muss der Laserschweißer beachten

Sind schwer zugängliche Stellen beim Schweißen vorhanden, beträgt die Entfernung zum Werkstück bis zu 500 mm und muss strikt eingehalten werden. Beim Verschweißen von Bauteilen muss der Schweißer wissen, dass beim Laserschweißen üblicherweise kein Zusatzwerkstoff verwendet wird, da die Schweißnähte mit nur geringem Wärmeverlust zusammengefügt werden. Die Ausnahme bestätigt auch hier die Regel, denn nur mit einem Zusatzwerkstoff wäre es möglich, eine große Spaltbreite zu überbrücken. Der Laserschweißer sollte auch hier ein gutes Augenmaß beweisen.

Grundsätzlich für jeden Schweißer ist eine Ausbildung in einem Metall verarbeitenden Betrieb, vorzugsweise als Konstruktionsmechaniker/in, Voraussetzung. Je nachdem, welche Schweißtechnik den Vorrang hat, wird der Schwerpunkt auf die technische Ausbildung verlagert. Neben der Hauptausbildung werden auch alle gängigen Schweißtechniken vermittelt. Den Anfang bildet das Brennschneiden von Hand, der Grundlage für alle anderen Arten des Schweißens, wobei die Verarbeitung von allgemeinen Bau-und Feinkornstählen mit in diese Fachrichtung eingeschlossen ist. Voraussetzung sind die Kenntnisse in der Metallbearbeitung, wie das Ausrichten und Spannen von Werkzeugen und Werkstücken, Schweißen, Fügen, Umformen und Schleifen. Erst im letzten halben Ausbildungsjahr wird dann die Spezialisierung zum Laserschweißer intensiviert. Wer bereits die Ausbildung vollendet hat, kann dies auch im Rahmen einer Weiterbildung erlernen. In der Regel muss jeder für die Zusatzausbildung selbst aufkommen, es sei denn, der Metallbetrieb, übernimmt die Kosten im Rahmen einer Förderung des Angestellten, da dies eine Bereicherung der Firma insgesamt darstellt.

Der Laserschweißer muss in der Lage sein, mit einer Laseranlage, die aus einem Laser, einer beweglichen Einheit und einem optischen System, mit einer Fokussier-Optik an dessen Ende, besteht, umzugehen. Neben den verschiedenen Nahttechniken, wie Stumpfnähte, Überlappnähte oder Kehlnähte, sind die Handhabung bei der Bearbeitung eines Bauteils, wobei entweder der Laserstrahl über das Werkstück oder das Werkstück unter dem Laserstrahl, bewegt wird, von äußerster Notwendigkeit. Dabei muss ein relativ großer Abstand zum bearbeitenden Werkstück, d. h., Schweißarbeiten bis zu einer Entfernung von 500 mm oder an schwer zugänglichen Stellen, eingehalten werden. Darüber hinaus sollte der Laserschweißer wissen, dass hauptsächlich beim Verschweißen von Bauteilen, deren Schweißnahtformen mit geringem Wärmeverlust zusammengefügt werden, beim Laserschweißen in der Regel kein Zusatzwerkstoff benutzt wird, es sei denn, dass große Spaltbreiten überbrückt werden müssen.

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