Gasschweißer bzw. Autogenschweißer

Beim Gasschweißen kommt Acetylen zur Anwendung

Gasschweißer/Autogenschweißer müssen ein großes Verantwortungsgefühl besitzen

Grundvoraussetzung ist auch hier eine Metall- oder Schweißer-Ausbildung. Dabei wird sondiert nach Einsatz und Anforderung sowie unterschiedlicher Schweißer-Prüfungen. Bei diesem Gasschweißen kommt Acetylen zur Anwendung, denn bei diesem Gas ist für den Schweißer vorteilhaft, es lässt sich leicht einstellen und regulieren, da keine oder nur wenig Aufbereitung dazu nötig ist. Daher kann der Schweißer besonders in Notlagen, wie bei einem Bruch einer Rohrleitung, sein Können beweisen, wo andere Schweißtechniken nicht einsetzbar bzw. verwendbar sind.
Gasschweißen / Autogenschweißen

Die Voraussetzung, um als Gasschweißer/Autogenschweißer zu arbeiten, bringt mit, wer eine spezielle Zusatzausbildung erworben hat, da hinreichende Kenntnisse vorhanden sein müssen. Dabei ist nicht nur die Anwendung der Technik erforderlich, sondern auch umfangreiche Kenntnisse in der Unfallverhütung bzw. Vorsorge beim Gasschweißen. Die Gefahrenquellen sind nicht zu unterschätzen, wenn z. B. eine Gasflasche umfällt, eine Flamme zurückschlägt, der Schlauch platzt, es kann zu Vergiftungen kommen, zu einer Blendung, zu einer Verpuffung oder, im schlimmsten Fall, zu einer Explosion, was alles zu schweren Folgen für die Betroffenen führen kann.

Der Gasschweißer/Autogenschweißer muss ein großes Verantwortungsgefühl besitzen und umsichtig arbeiten können, d. h., es muss ein ausreichendes Wissen der Materie vorhanden sein, was Sicherheit und Gesundheitsschutz betrifft. Dazu gehört natürlich auch die Anwendung des Schweißgerätes und Arbeiten, die nur mittelbar mit dem Schweißen zu tun haben, wie z. B. die anderen Arbeitsplätze in der Umgebung des Schweißers, für deren Sicherheit muss auch gesorgt sein.

Die Autogentechnik beruht auf der Ausnutzung der in den Brenngasen enthaltenen Energien, was wiederum die Verwendung hoch entwickelter Geräte durch den Gasschweißer bedingt. Dabei müssen die auftretenden Gefahrenquellen behandelt und für deren Verhütung geachtet werden. Da meist Acetylen als Brenngas verwendet wird und um den hohen Energiegehalt auszunutzen sowie hohe Flammenleistung und hohe Verbrennungstemperaturen zu erreichen, wird zusätzlich Sauerstoff hinzugefügt, d. h., es muss vom Gasschweißer das richtige Verhältnis bestimmt werden, denn diese Gemische, in nahezu jedem Mischverhältnis, von Acetylen und Luft oder Sauerstoff können sich leicht entzünden und explodieren. Dies kann schon bei ziemlich niedrigen Temperaturen, von etwa 305 °C, passieren. Schon ein herunterfallender eiserner Gegenstand oder nur ein aus der Tasche fallendes Feuerzeug kann dies allein schon durch Funken auslösen.

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