Die Ausbildung in der Schweißtechnik erfolgt während der 3½-jährigen Ausbildung im Betrieb. Je nachdem für welche Schweißtechnik den Vorrang
hat, wird der Schwerpunkt auf die schweißtechnische Ausbildung verlagert. Neben der Hauptausbildung werden auch alle gängigen Schweißtechniken
mitvermittelt. Den Anfang bildet das Brennschneiden von Hand, der Grundlage für alle anderen Arten des Schweißens, wobei die Verarbeitung von
allgemeinen Bau- und Feinkornstählen mit in diese Fachrichtung eingeschlossen ist. Voraussetzung sind die Kenntnisse in der Metallbearbeitung,
wie das Ausrichten und Spannen von Werkzeugen und Werkstücken, Schweißen, Fügen, Umformen und Schleifen.
Die andere Möglichkeit den Beruf des Schweißers auszuüben, wenn z. B. schon einige Jahre Berufserfahrung in einem Metall verarbeitenden Betrieb
vorhanden sind, kann durch eine Weiterbildung erworben werden. Hierfür gibt es spezielle Schulen, die über den Berufsverband der Schweißer
vermittelt werden können. Diese Schulen bieten alle gängigen Schweißtechniken, wie Gasschweißen / Autogenschweißen,
Plasmaschweißen, WIG-Schweißen
usw. an. In der Regel muss jeder für die Zusatzausbildung selbst aufkommen, es sei denn der Metallbetrieb, in dem der sich Weiterbildende arbeitet,
übernimmt die Kosten im Rahmen einer Förderung des Angestellten, da dies eine Bereicherung der Firma insgesamt darstellt.